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Internistische Gemeinschaftspraxis  
 
 
 
 
 

 
 

 

Vorsorgen heißt, sich rechtzeitig um die Zukunft zu kümmern.
Je länger wir leben, desto wichtiger wird das rechtzeitige Erkennen von Gesundheitsrisiken und -störungen, damit sinnvolle Gegenmaßnahmen eingeleitet werden können.  Nur die Wenigsten von uns werden ohne medizinische Hilfe gesund in hohes Alter kommen. Über das Ausmaß der gesundheitlichen Einschränkungen entscheidet allerdings in hohem Maß medizinische Vorsorge und Behandlung bei Krankheit.
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Die gesetzliche Krankenversicherung bietet Vorsorgeprogramme Frauen und Männer in verschiedenen Lebensabschnitten.
Das Ausmaß dieser Untersuchungen ist inhaltlich bindend für alle Versicherungen, kann also nicht beliebig verändert und erweitert werden.
Vorsorge richtet sich an den beschwerdefreien Menschen, der Information über seine Gesundheit erlangen möchte, ist also zu trennen von Untersuchungen bei bereits bekannten Störungen, die zielgerichtet und  oft auch ausführlich sein müssen. Dies führt zu unterschiedlichen Untersuchungen. Die seit April 2005 geltenden Verfahrensregeln engen den verfügbaren Untersuchungsrahmen weitgehend ein.
Alle während der Vorsorgeuntersuchung aufgedeckten Probleme werden in einem 2. Schritt gezielt abgeklärt. Betreuung vorhandener Krankheiten findet ungeschmälert weiterhin statt.
Wünschen Sie über die Vorsorge hinaus Untersuchungen, für die keine medizinische Notwendigkeit besteht, werden wir Sie über die Durchführung und das ggf. notwendige Honorar nach der Gebührenordnung für Ärzte beraten.
Ihr  Praxisteam:   Dr Kranz , Dr. Walker und die Helferinnen  

Das Vorsorgekonzept der Krankenkassen
Das gesetzliche Vorsorgekonzept unterscheidet zwischen allgemeinen Gesundheitsrisiken und den spezifischen Krebsrisiken.  Verschiedene Lebensabschnitte bringen unterschiedliche  Risiken mit sich, Diese sind nicht mit einer einheitlichen Untersuchung „für alles“ zu klären.
Der „Gesundheits-Check-up 35“ ist für Frauen und Männer ab dem 36. LJ alle 2 Jahren möglich.. Diese Untersuchung soll vor allem Risiken im Bereich der Stoffwechsel- und Kreislauferkrankungen rechtzeitig aufdecken. Der Check-up umfasst eine ausführliche Befragung nach Familienvorgeschichte, den eigenen Erkrankungen  sowie den aktuelle Beschwerden  und der Lebenssituation. Es folgt eine körperliche Untersuchung und ein allerdings sehr reduziertes Laborprogramm (Gesamtcholesterin, Blutzucker, Urin auf Zucker sowie Blutbestandteile)
 Fallen hierbei Störungen auf, werden sie gezielt abgeklärt.
Krebsuntersuchung für den Mann: Zwischen dem 20. und 45. LJ haben Männer selten Krebserkrankungen, am häufigsten ist der bösartige Hodentumor.
Ab dem 45. LJ können Männer jährlich zur Krebsvorsorge gehen, untersucht wird die Prostata, das äußere Genitale und die Haut. Ab dem 50. LJ kommt zusätzlich die Austastung des Enddarms sowie die alljährliche Untersuchung des Stuhles auf Blut (Haemoccult).
Krebsvorsorge für die Frau:
Wird vom Frauenarzt durchgeführt.

Darmkrebsvorsorge ab dem 55. LJ:   Ab dem 55. LJ können Versicherte einmal innerhalb von 10 Jahren eine Vorsorgedarmspiegelung durchführen lassen, alternativ (alle 2 Jahre)  Untersuchungen des Stuhls auf Blut. . Die eine Untersuchungsmethode schließt dabei die andere  aus. Der Vorteil der Darmspiegelung liegt darin, auch nicht blutende Veränderungen des Darmes erkennen zu können. Über Für und Wider beider Möglichkeiten sollten Sie sich entsprechend Ihrer Situation ärztlich beraten lassen.
Einschränkungen der gesetzlichen Vorsorge: Das gesetzliche Vorsorgekonzept ist gewollt reduziert auf häufige und wahrscheinliche Krankheitsereignisse. Damit kann beileibe nicht der vollständige Gesundheitsstatus eines Menschen beschrieben werden. Weitergehende Stoffwechselproblem ,z.B. der Harnsäure, der Blutfette, der Leberfunktion sowie der häufig gestörten Schilddrüsenfunktion  werden nicht erfasst. Chronische Entzündungsprozesse, Veränderung der blutbildenden Systeme, des Mineralienhaushaltes sowie ggf. ernährungsabhängige Mängel, auch relativ häufige, aber noch nicht beschwerdebildende Veränderungen im Bereich der Bauchorgane (z.Bsp. Gallen- oder Nierensteine, Fehlanlagen, Gefäßveränderungen und Anderes) bleiben unberücksichtigt, ebenso Aussagen zum Leistungsvermögen von Kreislauf und Atmungsorganen.
Wünschen Sie eine Abklärung dieser Fragen, kann dies  durch zusätzliche Laboruntersuchungen, EKG,  Belastungs-EKG oder Ultraschall  erfolgen.
Die Leistungen werden nicht von der Kasse bezahlt. Wir bieten Ihnen die Untersuchungen zu den Honorarsätzen der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) an.
Offensichtliche Krankheitszeichen oder bestehende Krankheiten werden abgesehen davon weiterhin zu Lasten der Krankenkasse  versorgt.

Zusätzliche Untersuchung außerhalb des gesetzlichen Rahmens der Vorsorge:
Labor:

  1. Parameter der Entzündung: Blutsenkung, Blutanalyse der Blutkörperchen (Blutbild), CRP. Bewertung: Suche nach Entzündungsvorgängen innerhalb des Körpers sowie Bewertung des Knochenmarkes, der Eisenverwertung.
  2. Leberfunktionsparameter: Bewertung der Organgesundheit, leberschädigende Infektion (Hepatitis A-C und andere), gewebsschädigenden Einflüsse (Alkohol, Medikamente und andere).
  3. Harnsäure (Veranlagung zur Gicht).
  4. Erweiterte Fettstoffwechselparameter: Triglyceride und Cholesterinuntergruppierungen zur näheren Erfassung des Gefäßrisikos
  5. PSA: Prostata.krebstest.
  6. Homocystein: Erweiterter Faktor der Risikobetrachtung für Gefäßschäden
  7. Stuhl auf occultes Blut mit immunologischer Methode. Wesentliche Verbesserung der Blutungssuche gegenüber des Hämocculttests..

Weitere Untersuchungen:

  1. Sonographie des Bauchraumes (Suche nach Fehlanlagen im Bereich der Nieren und der Leber,  Gallen- und Nierensteine, sämtliche formalen Veränderungen der genannten Organe, Gefäßveränderungen vor allem der Schlagader, Größendarstellung der Prostata, Darstellung noch nicht anderweitig bemerkbarer Tumoren)
  2. EKG und Belastungs-EKG (Auffälligkeiten der Rhythmusbildung des Herzens, Darstellung der Kreislaufreaktion auf körperliche Belastung, ggf. mit Lactatmessung zur erweiterten Darstellung der körperlichen Leistungsfähigkeit.
  1. Talking eyes:  Das Auge als Fenster zur Gesundheit       

 In Kooperation mit der Universitätsklinik Erlangen (Prof. Michelson) wird mit einer speziellen Kamera (Fundoskop) die Blutgefäße des Augenhintergrund untersucht. Hierdurch kann eine  Aussage über die Wahrscheinlichkeit des Auftretens eines Herzinfarkts oder eines Schlaganfalls in den folgenden Jahren gemacht werden.( www.talkingeyes-and-more.de)

  1. Intima-Media-Messung der Halsschlagader           

Mit einer speziellen Ultraschallsonde können Veränderungen (Plaques)  der Halsgefäße zur Risikoabschätzung eines Schlaganfalls gemessen werden.